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13.12.2017, 15:47 Uhr

Doppelaushalt 2018 und 2019 hält weiterhin Kurs für ein erfolgreiches Wissenschaftsland Hessen

„Hochschulen, außeruniversitäre Forschungsinstitute und Forschergruppen sind eine wichtige Grundlage für Innovation, für zukunftsträchtige Arbeitsplätze und damit für die wirtschaftliche und soziale Stärke unseres Landes. Dafür haben wir in den vergangenen Jahren konsequent mehr Geld in die Hand genommen. Nun sind für die Jahre 2018 und 2019 jeweils rund 2,7 Milliarden Euro für Wissenschaft, Forschung und Lehre im Haushalt eingestellt. Im kommenden Jahr steigt das Grundbudget der Hochschulen auf nun rund 1,7 Milliarden Euro. Aus dem Hochschulpakt 2020 von Bund und Ländern, welchen das Land Hessen über die gesamte Laufzeit zur Hälfte finanziert, kommen in den Jahren 2018 und 2019 weitere rund 497 Millionen Euro hinzu“, so die hochschulpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Karin Wolff.

Wiesbaden -

„Wir stärken auch die Chancen des wissenschaftlichen Nachwuchses in Hessen, denn der Doppelaushalt 2018 und 2019 sieht vor, dass 78 W 1-Juniorprofessuren in W 2-Professuren angehoben werden. Zusätzlich werden wir bei über 120 Professorenstellen dafür sorgen, dass sie nicht in den nächsten Jahren wegfallen, sondern dauerhaft zur Verfügung stehen. Dies steigert die Attraktivität einer wissenschaftlichen Laufbahn in Hessen und verbessert die Position Hessens im Wettbewerb um die besten und fähigsten Köpfe in unserem Land.

Mit dem Schwerpunkt "Ländlicher Raum" werden in den kommenden beiden Jahren zusätzlich jeweils 200.000 Euro für Literatur, Musik, Kunst und spartenübergreifende Kulturprojekte in den ländlichen Regionen Hessens zur Verfügung gestellt. Weitere jeweils 200.000 sollen den hessischen Museen, insbesondere den vielen Heimatmuseen, sowie der ehrenamtlichen Denkmalpflege zugutekommen. Für die wertvolle Arbeit der Landesmusikakademie Hessen in Schlitz stellen wir zusätzlich 100.000 Euro zur Verfügung.

Ab 2018 werden wir die Mittel für die Bauunterhaltung des „Historischen Erbes“ deutlich erhöhen: Das neue Programm „Erhaltung Historisches Erbe“ unterstützt eine Vielzahl von unaufschiebbaren Sanierungs- und Erhaltungsmaßnahmen. Es ist ab 2018 mit 1,5 Millionen und ab 2019 mit zwei Millionen Euro jährlich ausgestattet und entlastet das bisherige Bauunterhaltungsbudget.“

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