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05.09.2017

Starkenburg-Kaserne: „Entwicklungspotenziale für Wohnungsbebauung sowie Arbeitsplätze sichern“

Die Darmstädter CDU-Landtagsabgeordnete Karin Wolff hat Berichte über anstehende Umstrukturierungen und einen etwaigen Verkauf der Starkenburg-Kaserne zum Anlass genommen, sich an Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen sowie den Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble zu wenden.

„Im Vordergrund steht dabei die Frage nach der städtebaulichen Zukunft des großen innerstädtischen Areals. Darmstadt hat enorm eingeschränkte Möglichkeiten, was verfügbare Flächen anbelangt. Deshalb muss jede Option für zukünftige Wohnbebauung genauestens geprüft werden.“ so die CDU-Politikerin. Wolff macht deutlich, dass die Sicherung der derzeitigen Nutzung und damit verbundenen Arbeitsplätze in keinem Widerspruch zu einer künftigen Wohnbebauung stehen müsse. „Uns ist der Erhalt und die dauerhafte Sicherung der Arbeitsplätze wichtig. Deshalb sollen sowohl eine nur teilweise Umnutzung hierfür nicht benötigter Flächen auf dem Gelände der Starkenburg-Kaserne als auch eine künftige Verlagerung beispielsweise auf die Major-Karl-Plagge-Kaserne geprüft werden“, verdeutlicht Karin Wolff.

Als weiteren Aspekt bringt der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende im Darmstädter Stadtparlament und Bauausschussvorsitzende Ctirad Kotoucek einen Erwerb durch die Stadt Darmstadt ins Gespräch.

„Es muss geprüft werden, ob bei einem Verkauf der Starkenburg-Kaserne an Dritte wie ein Privatunternehmen nicht die Stadt ein Vorkaufsrecht erhalten müsste. Die raren innerstädtischen Flächen müssten bei einem Verkauf unserem Verständnis nach zuerst der Stadt angeboten werden. Selbst wenn noch eine langjährige Nutzung, wie im Falle des Panzerausbesserungswerkes, anzunehmen ist, die durchaus durch entsprechende Pachtverträge gesichert werden kann, so hätte die Stadt zumindest künftige Entwicklungsmöglichkeiten gesichert. Der Vorstoß unserer Landtagsabgeordneten und das Gespräch über die Zukunft des Geländes ist daher absolut notwendig und sehr zu begrüßen“, fügt Kotoucek hinzu.

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