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24.08.2018

10 Jahre Vorfahrt für Forschung und Entwicklung im Innovationsland Hessen

Mit LOEWE wurde seit 2008 rund 729 Millionen Euro in Projekte aus verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen investiert. Insgesamt wurden Investitionen von mehr als 1,75 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung in Hessen ausgelöst. Das LOEWE-Programm wird weiterhin zentraler Bestandteil der hessischen Forschungspolitik sein, damit Hessen stark bleibt.

Vor zehn Jahren startete auf Initiative des damaligen Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch das bundesweit beispielhafte hessische Forschungsförderprogramm „Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE). Zum Jubiläum erklärte die hochschulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Karin Wolff:

Wir gratulieren LOEWE zum Geburtstag und danken den vielen Forschern, Mitarbeitern und Gutachtern in Hochschulen, Instituten und Betrieben, die aus diese Idee einen herausragenden Erfolg gemacht haben! Forschung und Wissenschaft, Innovationen, der Transfer von Ideen in die Unternehmen sind zentrale Voraussetzungen für Wachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze in unserem Land. Wir setzen mit dem themenoffenen hessischen Forschungsförderprogramm LOEWE als Kernstück unserer Politik klare Anreize: Forschung und Entwicklung haben im Innovationsland Hessen weiterhin Vorfahrt!

In Projekte aus verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen des im Jahr 2008 gestarteten LOEWE-Programms sind mittlerweile rund 729 Millionen Euro geflossen und haben unsere Kenntnis und unser Wissen über die Welt erweitert und bereichert. Insgesamt wurden Investitionen von mehr als 1,75 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung in Hessen getätigt bzw. ausgelöst. Allein im Jahr 2017 wurden in den geförderten LOEWE-Projekten rund 2.000 Personen zusätzlich beschäftigt. Dass Hessen heute in wichtigen Zukunftstechnologien wie der Bio- und Medizinforschung, der Energie- und Mobilitätsforschung sowie der IT-Forschung zu den führenden Ländern zählt, ist auch Ergebnis einer konsequenten Forschungspolitik der CDU-geführten Landesregierung.

Die Erfolgsbilanz können viele Beispiele aus den vergangenen Jahren verdeutlichen: Das Darmstädter IT-Forschungszentrum CASED wurde im Zeitraum 2008 bis 2016 mit 36,5 Millionen Euro und zusätzlichen 9 Millionen Euro Baumitteln unterstützt. Auf dieser Grundlage ist das größte europäische Kompetenzzentrum für IT-Sicherheitsforschung in Europa „Center for Research in Security and Privacy (CRISP)“ entstanden. Es hat sich zu einem Hotspot der Cybersicherheitsforschung in Deutschland und Europa entwickelt. Ab 2019 wird das LOEWE-Zentrum „FCI - Frankfurt Cancer Institute“ mit rund 23,6 Millionen Euro LOEWE-Mitteln über einen Zeitraum von zunächst vier Jahren gefördert. Diese Entscheidung flankiert einen Beschluss der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz des Bundes und der Länder, den Forschungsbau für das „Frankfurt Cancer Institute“ durch Bundesmittel von ca. 26 Millionen Euro zu unterstützen. Das Land wird hierfür den gleichen Betrag zusteuern. Weitere 20 Millionen Euro wird nach derzeitigem Planungsstand die Stiftung Deutsche Krebshilfe zur Verfügung stellen. Damit wird Frankfurt als wichtiger Standort für die Krebsforschung gestärkt und ausgebaut. Wie bereits in der Vergangenheit schafft das LOEWE-Programm damit auch in diesem Falle erfolgreich Anknüpfungspunkte für Bundesinitiativen oder außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

Die anwendungsbezogene LOEWE-Förderlinie 3 ist ebenfalls ein großer Erfolg und erleichter den Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis. Hier wird in Verbundprojekten, die von Wissenschaftseinrichtungen und KMU getragen werden, die Entwicklung innovativer Produkte und Verfahren „Made in Hessen“ anteilig gefördert. 2008 bis 2017 wurden 266 Verbundvorhaben mit einem Bewilligungsvolumen von insgesamt 68 Millionen Euro in unterschiedlichen Technologiefeldern ausgewählt. Die KMU-Verbundprojekte strahlen in alle hessischen Landkreise aus, denn sie vereinen über 850 Partner aus Hochschulen, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Vereinen und Gebietskörperschaften.

LOEWE steht gemeinsam mit dem Hochschulbauprogramm HEUREKA mit drei Milliarden Euro bis 2021 sowie einer weitere Milliarde bis 2026 sowie dem Hessischen Hochschulpakt zwischen Landesregierung und Hochschulen mit einer Rekordausstattung von neun Milliarden Euro 2016 bis 2020 für eine beispielhafte Modernisierungs- und Investitionsoffensive des Hochschul- und Forschungsstandortes Hessen. Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen haben ihr Profil bundesweit und international hierdurch deutlich schärfen können.

Gerade in Zeiten mit großen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen müssen wir auf Forschung und Innovation setzen, um das Chancenland Hessen innovationsfähig zu erhalten und zukunftsfest zu machen. Das LOEWE-Programm wird daher weiterhin zentraler Bestandteil der hessischen Forschungspolitik sein, damit Hessen stark bleibt."

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